Wir stellen vor

Konzert an der Schwelle ihrer Haustüre oder in ihrem Garten oder Treppenhaus...

S’Echo vo dr Feldbergstroos

Dina Jost und Thomas-Maria Reck sind s’Echo vo dr Feldbergstroos. Mit ihren Naturstimmen erforschen und bespielen sie unterschiedlichste Räume und lassen den urbanen Jodel Wirklichkeit werden.

Salz + Kunst: Was verändert sich, wenn man für ein privates Publikum singt?

S’Echo vo dr Feldbergstrooss: Wir sind Gäste einer neuen Situation und Umgebung. Wir sind aufgefordert, ganz flexibel auf die Begebenheiten vor Ort und unsere Gastgeber zu reagieren. Das macht diese Auftritte persönlich und einzigartig. Es ist für uns, als würden wir mit unseren Kompositionen in die Lebenswirklichkeiten der Menschen in unserer Stadt und Umgebung eintauchen und sie mitprägen. Unsere Stimmen im Hier und Jetzt mit unseren Gastgebern! Es ist intime und freundliche, frohe Begegnung im Klang!

Salz + Kunst: Welchen Einfluss haben Räume auf euren Gesang? Gibt es Räume, die sich besonders gut oder auch überhaupt nicht eignen?

S’Echo vo dr Feldbergstrooss: Unsere erste Antwort ist jeweils: Wir schaffen das! Und tatsächlich, wir sind bei öffentlichen und privaten Räumen wohl schon jeder möglichen Akustik begegnet. Von sehr hallende Räumen in Kirchen beispielsweise bis zu extrem schluckender Klangumgebung im Weidling auf dem Rhein. Wir können zwar in allen Räumen jodeln, doch hallende Räume verlangsamen die Musik, machen rhythmische Präzision und Transparenz schwierig, während eine trockene Akustik viel Technik verlangt und stimmlich höchst anspruchsvoll ist. So singen wir am liebsten in leicht tragenden Räumen drinnen oder draussen. Interessant ist für uns, dass viele private Räume, aber auch unerwartet viele Orte in der Stadt ideale Jodelklangräume bieten.

Salz + Kunst: Was unterscheidet den urbanen Jodel vom klassischen Jodel, wie wir ihn kennen?

S’Echo vo dr Feldbergstrooss: Die Form ist Jodel, der Sound ist inspiriert vom Naturjodel. Und der Inhalt, unsere Stücke, unsere Tracht, die Melodik und Harmonik ist inspiriert von unserer realen Lebensumgebung, unserem Quartier, der Stadt und ihren Menschen, der globalisierten Welt und der zeitgenössischen Musik.

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