Max Berend

Seine Geschichte fängt mit einem roten kleinen Drachen an. Mit seinem Debut-Album, welches am 15. Oktober erschien, lädt der Niederländisch-Schweizer Singer-Songwriter und Storyteller Max Berend seine Hörer:innen an einen Ort ein, wo der Wind seinen Drachen in der Luft hält. Um das Leben rückwirkend verstehen und vorwärts leben zu können.

Ein strohblonder Junge lässt seinen kleinen roten Drachen fliegen. Er schaut ihm träumerisch hinterher nach und fragt sich: «Wie wird es sein, wenn ich ‚gross‘ bin?» Vor knapp einem Jahr stellte sich Max Berend de Boer diese Frage nochmals. Während der Pandemie kündete er seine Geschäftsleitungsstelle ins Blaue und fragte den kleinen Jungen in sich: «Wie war es damals, als ich klein war?» Und: «Was weiss ich eigentlich heute mehr als damals? Bin ich denn überhaupt schon ‚gross‘?»

Mit diesen Leitfragen und zwei Händen voll Geschichten, die er in Songs verpackte, wandte sich der Davoser mit niederländischen Wurzeln an seinen ehemaligen Gitarrenlehrer, Musiker und Produzent Patrick Vido. Mit ihm startete er eine künstlerische Zusammenarbeit in seiner Wahlheimat Bern, um in einem Konzept- Album Antworten auf diese Fragen zu finden.

Mit ‚Red Little Paper Kite’ lässt er seinen roten Drachen nochmals steigen, um sich mit sich und dem Leben zu verbinden: Er lässt die Sterne über Bern Geschichten erzählen. Schaukelt zu seinen Träumen hin und her. Pflanzt Blumen für seine Freunde und das unbekannte Ende des Lebens. Trinkt einen Genever auf die, die er kennt, ihn aber vergessen haben. Schreibt seinem besten Freund, seinem Vater, einen Brief. Öffnet einen Schirm für eine Frau, die im Regen ihre Heimat sucht. Läuft ein letztes Mal durch den Garten seines Grossvaters. Begegnet Martha, seiner Grossmutter, in den Dünen – und in diesem Moment auch sich selbst. Während dieser Reise entschied er sich, dass er mit seinen beiden Vornamen Max und Berend auftreten würde. Damit er seine Geschichten stets authentisch und von Herzen erzählen könnte.

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